Bestellung

 FAQ

Warum wurde die Xenia nicht gleich als Dualboiler konzipiert?

Dualboiler werden nicht zu Unrecht als die hochwertigste Variante in der Welt der Kaffeemaschine angesehen. Kurz dargestellt: Da Dualboiler einen eigenen Boiler für das Wasser für den Espresso haben, kann dieser auf ein 1/10°C genau aufgeheizt werden. Die Temperatur kann gut gehalten werden. Bei der 2-Kreismaschine hingegen, wird das Wasser für den Espresso durch den Wärmetauscher (der im Dampfkessel installiert ist) gepumpt. Das ist weniger gut kontrollierbar und das stehende Wasser im Wärmetauscher zwischen den Bezüge heizt sich auf die höhere Temperatur des Dampfkessel auf. Trotzdem ziehen wir die Konstruktion des 2-Kreisers vor. Zu einem lassen sich 2-Kreiser deutlich kostengünstiger bauen und nahezu jeder 2-Kreiser produziert sehr guten Espresso. Der Vorteil des Dualboilers einen eigenen Kessel für den Espressobezug zu haben, relativiert sich darüber hinaus. Verlässt das aufwändig auf ein 1/10°C genau geheizte Wasser den Kessel endet nämlich die Kontrolle der Elektronik über das Wasser. Es durchfliesst in der Regel noch Kupferrohre und eine einige Kilo schwere Brühgruppe und beides wird maßgeblichen Einfluss auf die 25 – 50 ml Wasser nehmen. Und so ist es am Ende  ein Stück weit egal, ob die Elektronik sich bemüht hat, die Temperatur im Kessel konstant zu halten. Das Wasser, dass auf das Kaffeemehl trifft, wird eine andere Temperatur haben, als noch wenige Sekunden vorher im Boiler hatte. 

Wir finden es besser den Aufwand und Platz für den 2. Kessel zu sparen. Und sollte es doch um das letzte Quentchen Genauigkeit und Reproduzierbarkeit gehen, dann ist es eine in unseren Augen sinnvollere Überlegung, die Elektronik die Brühgruppe steuern zu lassen, um da dem Wasser temperaturseitig den letzten Schliff zu geben – anstatt seine Temperatur unkontrolliert zu verfälschen. Diese Option steckt in allen Xenia-Modellen und so erscheint es sinnvoll, den Mehraufwand für einen 2. Kessel zu sparen.

Ist die Xenia durch den schlanken Wärmetauscher stärker verkalkungsgefährtet?

Der Wärmetauscher der Xenia ist – im Gegensatz zu den großen Wärmetauschern – nur ein 6mm Rohr, das von unten nach oben durch den Kessel geführt wird. Vorteil: Nach dem Bezug wird das ganze System (wie bei Thermoblockmaschinen) wasserleer gemacht. Es strömt also bei jedem Bezug immer frisches Tankwasser durch den Wärmetauscher und die Xenia hat nicht mit dem typischen Nachteil der 2-Kreismaschinen zu kämpfen (im Wärmetauscher stehendes, überhitztes Wasser). Ein weiterer Vorteil: Kalk fällt aus dem Wasser besonders viel aus (und lagert sich ab), wenn das Wasser steht und die Temperatur hoch ist. Trotzdem kann der Wärmetauscher der Xenia auch verkalken. Dazu muss man aber sagen, dass alle Kaffeemaschinen solche 6- oder 8mm Rohre haben, die sich in der gleichen Zeit wie der Wärmetauscher der Xenia zusetzen können. 

Der absolute Engpass in allen Kaffeemaschinen sind aber die Düsen (in den Ventilen und den Brühgruppen). Deren Durchmesser ist deutlich unter 2 mm und eine Verkalkung betrifft zuerst diese Engpässe – und nicht den Durchlauferhitzer der Xenia bzw. die Rohre aller Maschinen.

Im übrigen muss das Wasser entkalkt werden – egal für welche Maschine es bestimmt ist

Bietet eine Rotationspumpe Vorteile?

Was den Espresso angeht: eher nicht. Auch was das Betriebsgeräusch angeht ist eine gut gelagerte Vibrationspumpe nur wenig lauter (und das auch nur für kurze Zeit). Einen Vorteil gibt es aber ganz sicher: Wenn man die Maschine an den Wasserkreislauf anschließen kann, entfällt das Nachfüllen des Tanks und das Leeren der Abtropfschale. Es ist ein Komfortgewinn.

Wie sieht es mit der Pflege aus?

Die Maschinen sind wenig pflegeintensiv. Trotzdem gibt es einige Punkte, die zu beachten sind.

Die Oberflächen werden nur mit einem feuchten und danach trocknen Tuch abgewischt. Die Wahl der Oberfläche beinflusst die Häufigkeit: matte und farbige Oberflächen lassen die Fingerabdrücke kaum erkennen – glänzende Oberflächen schon eher.

Die Dampflanze sollte nach der Benutzung feucht abgewischt werden.

Einmal pro Monat sollte man die Maschine kurz mit Kaffeefettlöser rückspülen (Anleitung folgt).

Hat man kalkhaltiges Wasser, sollte man das Wasser mit entsprechenden Filtern entkalken. Lässt man die Maschine verkalken, dann sollte im Abstand von 1-2 Jahren wenigstens der Kessel oben geöffnet werden, um mit Zitronensäure den Kalk zu lösen. Das Wasser mit Zitronensäure ist dann durch den Ablass unten am Kessel vollständig zu entfernen.

Machen die vielen Varianten der Xenia die Maschine nicht teurer?

Wir haben uns entschieden, nur eine Maschine zu bauen und sie so flexibel zu gestalten, das viele Wünsche umsetzbar sind. Das verursacht(e) bei der Konstruktion einen hohen Aufwand, der sich aber auszahlt. Obwohl wir so eigentlich eine Vielzahl von Modellen anbieten, werden die entscheidenden und teuren Teile in großen Mengen produziert, was die Kosten senkt.

Außerdem können wir jetzt mit geringem Aufwand viele Kundenwünsche erfüllen, denn so eine Maschine ist nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern für viele auch nicht zu Unrecht ein Schmuckstück in der Küche. Und damit gibt es – in Abhängigkeit vom Aufstellort – natürlich auch Wünsche was das Aussehen der Maschine angeht. Und da wir diese Wünsche oft erfüllen können, wirkt sich das auch positiv auf die Menge Maschinen aus, die wir produzieren können und das macht sich wieder positiv beim Einkauf.

Ein weiterer Vorteil ist mit dem Konzept für den Besitzer verbunden. Da die Maschine aufrüstbar und anpassbar ist, muss man bei einem Wunsch nach Veränderung nicht die alte Maschine verkaufen, um ein neue Maschine zu kaufen. Man kann die bewährte Maschine entsprechend den Möglichkeiten und seinen Wünschen zu überschaubaren Kosten verändern.

Wo kann die Maschine gekauft werden ?

 Man kann die Maschine bei unseren zukünftigen Händlern kaufen oder bei uns direkt.