Messungen

 

Um die Maschine richtig zu konstruieren und einzustellen wurden sehr viele unterschiedliche Messungen durchgeführt.

Die Messungen wurde so durchgeführt:

Scace-Messgerät mit Datenlogger

Maschine ca 1. Stunde aufheizen

Nach ca. 10 Minuten einen Dampfbezug

10 Bezüge am Stück (25 Sekunden Bezug – 5 Sekunden Pause – Siebträger für 15 Sekunden ausspannen – 10 Sekunden Pause)

Wasser: Zimmertemperatur

Hier die Ergebnisse:

Messung Xenia H (2 x 100 Watt Heizpatronen), 1,0 bar Kesseldruck (Messreihe 7 006 580 0100)

Die Messung mit der Konfiguration vom 24.08.2015 im Überblick:

Links sieht man noch die Spitze in der roten Kurve (Brühgruppensensor) von der Heizpatrone. Man kann ziemlich gut erkennen warum die Xenia H die Heizpatronen nicht zur dauerhaften Bezheizung nutzt. Obwohl es das genaueste Thermostat ist, das wir gefunden haben, sind die Überschwinger unvermeidbar.

Was man schon sehr schön erkennt: die Kurve der Brühgruppe gerät unter keiner Bedingung aus dem Gleichgewicht. Es gibt nur kleinste Ausschläge. Und bei dem Konzept der Xenia (Einfluss auf das Brühwasser ganz am Ende der ‚Wasserkette‘) ist das sehr bedeutend.

Blau stellt die Messwerte dar, die im Siebträger gemessen werden. Auch hier sieht man stets den (annähernd) gleichen Verlauf.

1,0 bar Kessel Druck / 7 / 006 / 0100

1,1 bar Kessel Druck / 7 / 006 / 0100

1,2 bar Kessel Druck / 7 / 006 / 0100

Im Vergleich dazu andere Maschinen (mit der gleichen Messung):

Dualboiler (3500-4000 Eur)

E61 Brühgruppe

PID-gesteuert

10 Bezüge im Minutentakt

Im Vergleich dazu andere Maschinen (mit der gleichen Messung):

Dualboiler (3500-4000 Eur)

E61 Brühgruppe

PID-gesteuert

10 Bezüge im Minutentakt

Im Vergleich dazu andere Maschinen (mit der gleichen Messung):

Dualboiler (3500-4000 Eur)

E61 Brühgruppe

PID-gesteuert

10 Bezüge im Minutentakt

Der Vollständigkeit halber noch folgende Messung: Espressobezug (25 Sekunden) und Dampfbezug (30 Sekunden) im minütlichen Wechsel – was die Xenia ziemlich unbeeindruckt absolviert. Hier wirkt positiv die Wärmebrücke und vermutlich etwas die reduzierte Hysterese des Pressostaten.

Bei der Betrachtung dieser Messkurven, sollte berücksichtigt werden, dass die Ergebnisse von vielen Faktoren abhängig sind – zum Beispiel von den Sensoren und deren Position oder der Flussrate.
Die Messungen wurden mit einem sog. Scace durchgeführt, mit dem es möglich ist, einen doppelten Bezug und eine Messung gleichzeitig durchzuführen. Dabei wird das Kaffeemehl durch einen Kunststoffblock simuliert, der ähnliche thermische Eigenschaft wie Kaffee hat. Richtige Bezüge (mit Kaffee) verlaufen aber durchaus anders.
Auch wenn es zur Realität leichte Abweichungen gaben kann, sagen die Messungen doch aus, dass die Maschine auch unter Belastung eine Temperatur innerhalb gewisser Grenzen zuverlässig halten kann.