Konzept

Design und Materialien

Die Design-Idee

Für das Design war das Ziel, die Maschine einerseits elegant wirken zu lassen, andererseits aber ‚traditionell‘ zu bleiben. 

Für die Eleganz haben wir auf gerade, klare Linien und leichte Schwünge gesetzt. Das ist zum Beispiel an der schlicht-eleganten Reling oder dem schlanken geschwungenen Körper der Brühgruppe gut erkennbar. Darüber hinaus versuchen wir mit möglichst wenigen (die Optik störenden) Schrauben auszukommen. Und das Verhältnis Breite/Höhe orientiert sich annähernd am „goldenen Schnitt“, um das gesamte Erscheinungsbild harmonisch zu gestalten. 

Der optisch ausgewogene Eindruck wird durch das besondere Finish der sichtbaren Edelstahl-Teile unterstützt, für die spiegelndes Edelstahl oder farbige Blenden genutzt werden. 

Die traditionelle Anmutung wird dadurch erreicht, dass Gehäuseform und Anordnung der Bedienelemente dem bekannten Muster folgen und auf Extravaganzen verzichten. Komponenten, die an einer traditionellen Maschine unharmonisch wirken (wie die Displays der PID-Regler) sind nach innen verlegt oder werden per Mobiltelefon angesprochen. 

Naturgemäß sind diese Art von Maschinen etwas würfelförmig. Um aber diesem kantigen Eindruck vorzubeugen wurden die Kanten um 15° abgeschrägt:

Da das Design aber individuell sehr unterschiedlich empfunden wird, kann sich jeder seine Maschine an sein eigenes Empfinden anpassen. Dazu gibt es eine große Auswahl an Komponenten.

 

Wir haben auch versucht auf Schrauben so gut es geht zu verzichten. Schrauben sind nötig, haben aber einen Nachteil: Sie unterbrechen Flächen. Das stört die Optik und stört bei der Reinigung.

In dem rechten Bild sieht man, dass die Brühgruppe ganz ohne sichtbare Schrauben auskommt, die aber so versteckt sind, dass man sie im Bedarfsfall trotzdem erreicht

 

Oberfläche und Materialien

Viele Maschinenteile bestehen aus Edelstahl. Edelstahl lässt sich gut verarbeiten (schneiden und biegen) und ist dauerhaft. Die sichtbaren Teile sind in spiegelndem bzw. beschichtetem Edelstahl ausgeführt.

Das Material wird auch in Form von 2mm starken Platten für nicht sichtbare Teile (wie die Grundkonstruktion) genutzt. Positiver Nebeneffekt: die Maschine steht durch das Gewicht der soliden Konstruktion fest an ihrem Platz. Das macht sich insbesondere beim Einspannen des Siebträgers gut.

Weitere hochwertige Materialien sind beispielsweise: Silikon (Dichtungen), Messing und Chrom und Kupfer (Wärmebrücke).

Wir können guten Herzens sagen dass die Maschine eine sehr lange Lebensdauer in ihren Genen hat.

 

Hydraulische 

Verbindungen

In der Maschine gibt es viele Rohrleitungen aus Kupfer, die die Bauteile hydraulisch miteinander verbinden. Anstelle der üblichen Verbindungen mit Überwurfmutter und auf das Kupferrohr gelötetem Dichtkonus, haben wir uns für die Klemmringverschraubungen der Firma Serto aus der Schweiz entschieden.

Sie haben nicht nur den Vorteil dass nicht gelötet werden muss, sondern auch dass sie auch sehr druckbeständig und widerstandsfähig sind.
Näheres kann man hier nachlesen: Serto Klemmringverschraubungen

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Serto-Verschraubungen plane Dichtflächen haben, so dass jedes Rohr ohne Biegen entnommen werden kann. 

Hier eine konventionelle Verschraubung mit gelötetem Dichtkonus:

Um das Rohr zu lösen muss es leicht gebogen werden, damit der Dichtkonus aus dem Fitting gelöst wird. Bei langen Rohren ist das kein Problem. Aber bei kurzen Rohren (wie der Zuführung zum Dampf- und Wasserhahn und zur Brühgruppe) ist das nicht einfach und der Kraftaufwand wirkt sicher auch nicht positiv auf das Rohr.

Eine Klemmringverschraubung von Serto macht es dem ‚Schrauber‘ leichter – das Rohr wird nach dem Lösen der Überwurfmutter ohne Kraftaufwand einfach seitlich entnommen, da die Dichtflächen plan sind.