weitere Eigenschaften

 

Abtropfschale

 

Nach dem Bezug wird das restliche Wasser aus dem Kreislauf über einen Auslauf abgelassen. Da das Wasser durch die Pumpe noch unter einigem Druck steht, entstehen um den Auslauf im Laufe der Zeit unschöne Flecken (durch die Wasserspritzer).

Durch den Einsatz einer geschwungenen Rutsche wird das Wasser abgebremst bzw. abgelenkt und trifft nicht im Winkel von 90° auf den Boden der Schale. So verhindern wir weitestgehend das Spritzen.

Ausserdem fällt die Schale zur Mitte von allen Seiten ab, so dass sich Kaffeereste in der Mitte sammeln.

Bezugstimer

Einer der nicht unwichtigen Faktoren beim Bezug von Espresso ist die Bezugszeit. Innerhalb von 25 Sekunden erreicht man idealerweise 25 ml (1er-Sieb) bzw. 50 ml (2er-Sieb). Über den eingebauten Bezugstimer, kann man die Bezugszeit als Variable ausschließen und kann sich auf die korrekte Einstellung der Mühle (Mahlgrad und Mahldauer) konzentrieren. Der Timer ist in der Lernphase ausgesprochen hilfreich und später ist diese Funktion komfortabel.

Der Bezugstimer wird aktiviert, wenn man den Bezugsschalter nach rechts umlegt (der Schalter fällt dabei stets in die Mittelstellung zurück).

Legt man den Bezugsschalter nach links um, gibt es die zeitliche Beschränkung nicht. Beide Bezugsarten kann man durch nochmaliges Umkippen beenden.

Erreichbarkeit Presostat

 

Bei den Varianten ohne PID-Regler für den Kessel, wird der Kesseldruck und die Kesseltemperatur durch bewährte Druckschalter gesteuert. Von Hause aus werden die Maschinen auf 1,2 bar Kesselüberdruck gestellt.

Zwar läuft das Wasser für den Espressobezug nicht direkt durch den Kessel, jedoch durch den Wärmetauscher, der die Wärme aus aus dem Kessel bezieht. Und die Wärmebrücke der Brühgruppe erhält konstant Wärme aus dem Kessel und leitet sie an die Brühgruppe weiter.

Für den Fall dass man den Kesseldruck etwas senken oder anheben will, erreicht man die Einstellung des Pressostaten durch die Tassenablage.

Achtung: In dem Zusammenhang sei auf die Netzspannung (230V) mit der einige Komponenten betrieben werden. Der Pressostat wird nur mit 5V betrieben, jedoch muss man vorsichtig sein und nicht andere Komponenten berühren. Diese Einstellung darf man so nur vornehmen, wenn die Maschine vollständig vom Netz getrennt ist.

Verstellbare Füße

Die 4 Füsse der Xenia werden sind nicht um Bodenchassis fixiert, sondern werden in stabile M10-Nietmuttern mit entsprechend langem Gewindegang geschraubt.

Hier sieht man links einen teilweise in die Nietmutter eingeschraubten Fuß.

So haben die Füsse einen sehr festen Halt in der Maschine und man kann trotzdem einen Höhenunterschied auf der Arbeitsplatte ausgleichen.

Stabile Konstruktion

 

Da beim Einspannen des Siebträgers Kräfte auf die gesamte Maschine wirken, wurde die gesamte tragende Grundkonstruktion sehr stabil gefertigt. Alle tragenden Teile werden aus 2 mm Edelstahlplatten geschnitten. Darüber liegen die Blenden aus 1 mm Edelstahl.

Um die Verwindungen noch weiter auszuschließen, sind oben in der Maschine 2 Winkelstreben eingebaut, die die Frontplatte gegen die hintere Platte abstützen.

Analog dazu sind unten die seitlichen Wände des Bodenplatte über die volle Höhe auf der ganzen Länge ausgeführt. Diese Ausführung hat noch einen weiteren Vorteil: Nicht jeder Paketdienstmitarbeiter geht mit den Paketen sorgfältig um. Ein Herunterfallen beschädigt die Maschinen in der Regel nicht ernsthaft. Jedoch wirken ziemliche Kräfte und die können dazu führen, dass weniger stabile Konstruktionen sich leicht verbiegen. Das ist mit dieser Konstruktion bei ’normal-ruppiger‘ Behandlung noch weiter reduziert.

Die 2 mm-Platten und die Verstrebungen bringen schon alle eine vergleichsweise sehr hohe Festigkeit. Die verschraubte 2 mm-Deckplatte unterstützt das zusätzlich, so dass ein Verwinden selbst bei intensiver Nutzung ausgeschlossen ist.

Abmessung

Bei der Konstruktion wurde der oft begrenzte Aufstellplatz berücksichtigt. Auch wenn die Maschine nicht winzig klein geworden ist, ist sie auch keine ausladende Wuchtbrumme, die eine Küche dominiert. Die Abmessungen sind durchaus küchenfreundlich und praktisch.

Die Maschine ist 27 cm breit, 35 cm hoch (ohne optionale Reeling) und 43 cm tief. Damit sie auch auf weniger tiefe Arbeitsplatten o.ä. passt, haben wir die Füsse nicht an die äusseren Ecken gesetzt. Der Abstand der Füsse vorne-hinten beträgt daher 26 cm. Aufgrund des hohen Gewichts steht die Maschine trotzdem fest und sicher.

Der Abstand der Brühgruppe zum Abtropfblech ist bei 16cm und mit eingespanntem Filterhalter sind es noch gut 11,5 cm. Damit passen bequem viele der hohen Cappuccino-Tassen ohne Ankippen darunter.

Einfach einzuspannender

Siebträger

 

Obwohl die Brühgruppe keine E61-Brühgruppe ist, ist die Geometrie der Siebträgeraufnahme (Glocke) an die der E61 angelehnt.

Dadurch ist das Einspannen des Siebträgers vergleichsweise leicht und verhindert vor allem, dass sich die Maschine dabei verwindet oder festgehalten werden muss, um ausreichend Dichtigkeit zu bekommen.

Schutz der Steuereinheit

 

In die Maschine wird ein Installationsschacht eingebaut, der 3 wichtige Aufgaben übernimmt:

  • Er nimmt die Elektronik auf.
  • Der Schacht schirmt die Komponenten gegen die unmittelbare Hitze des Boilers ab und führt durch Schlitze unten und Öffnungen oben kühle Frischluft zu. Obwohl die verbauten Komponenten sich unter den Bedingungen einer Espressomaschine sehr bewährt haben und sehr lange und zuverlässig funktionieren, sind sie durch diesen Schacht geringerer Hitze ausgesetzt, was sich sicher positiv auf deren Lebensdauer auswirken wird.
  • Er schützt die Komponenten wirksam vor Feuchtigkeit.

Abgestimmte Siebe

 

Die mitgelieferten 1er- und 2er Siebe sind von ihrer Geometrie so ausgewählt, dass man beim Wechsel in der Regeln nur die Mahldauer aber nicht den Mahlgrad der Mühle verstellen muss.

Startgeräusche

Oft pumpen Maschinen beim ersten Start am Tag Wasserr in den Kessel. Das hängt damit zusammen, dass der Wasserstand im Kessel anhand einer Sonde gemessen wird, die Kontakt zum Wasser haben muss. Gibt es keinen Kontakt, wird der Wasserstand bis zur Sonde aufgefüllt.

Das heisse Wasser zieht sich beim Auskühlen jedoch etwas zusammen und so hat die Sonde am nächsten Morgen oft keinen Kontakt und so springt die Pumpe an.

Die Steuerienheit der Xenia verhindert das in den meisten Fällen, indem sie das Wasser solange in den Kessel einfüllt, bis die Sonde Kontakt hat – und dann pumpt sie noch 9 Sekunden weiter Wasser in den Kessel. So hat die Sonde meist am nächsten Tag noch Kontakt zum Wasser und das (die vielleicht noch schlafenden Kinder) störende Pumpengeräusch bleibt aus.