Bei der Xenia werden die Heizpatronen ja nur zum schnellen Anheizen genutzt, da eine Steuerung einer Brühgruppe über Thermostat und Heizungen zu instabil ist.

Sind rund 90° am inneren Ende der Brühgruppe erreicht, könnten die Heizungen also ausgeschaltet werden.

Dann ist aber der Rest der Maschine noch nicht warm genug und die Wärmebrücke transportiert noch nicht genug Wärme, und die Gruppe auf Wunschtemperatur zu halten. Da wir die Steuereinheit programmieren können, wenden wir einen Trick an. Wir überheizen mit den schnellen Heizpatronen die Brühgruppe, die in dieser Phase dann nämlich Wärme an die restliche Maschine liefert. Nach ca 12-13 Minuten ist diese Wärme verteilt und die Maschine ist richtig gut für einen ersten guten Bezug durchgewärmt. Und ab hier liefert die Wärmebrücke auch genug konstante Wärme, so dass die Heizpatronen ausbleiben können.

Ohne dieses Überheizen würde die Temperatur für längere Zeit wieder gegen 90°C oder darunter absinken. Im Prinzip könnte man auch Heizpatronen mit geringerer Leistung einsetzen (ca. 2 x 50 Watt) und dann wären Brühgruppe und Maschine gleichzeitig fertig – aber erst nach ~25 Minuten.

Dieses gezielte Überheizen und Abgeben von Wärme an die Maschine singnalisiert die Steuereinheit durch langsames Blinken der Brühgruppen-LED (2. LED von oben). Ist die 2. LED von oben aus, kann ohne Bedenken der erste Espresso bezogen werden.

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